Cosi Tabellini

Öllampen

öllampen Petroleumlampen: bis 1780-1790 gaben alle Lampen nur ein schwaches Licht, viel Rauch und einen intensiven Geruch ab, besonders, wenn Fischöl verbrannt wurde. Wenig hatte sich seit der früheren Epochen geändert. Die industrielle Revolution belebte die Forschung nach neuen Brennstoffen, besonders nach wirtschaftlichen Lampenölen von guter Qualität. Die Anfrage war groß, die Bevölkerung verlangte Lichtquellen, um auch in der Dunkelheit lesen und arbeiten zu können. Das "Herz" einer Öllampe ist ihr Brenner. Die Flamme entsteht durch das Verbrennen von in der Luft enthaltenem Sauerstoff; Studien und Versuche erlaubten es, Modelle su erhalten, die die richtige Sauerstoffzufuhr bekamen. Die Löcher um den Brenner die Öffnungen, die den Brenner umgeben, sind oft verziert, und dienen zur Luftzufuhr, ohne die die Flamme durch Sauerstoffmangel nicht brennen könnte. Der Glaskamin besitzt eine Doppelfunktion: er schafft eine nach oben ziehenden Luftzug und verhindert, dass die Flamme plötzlich erlischt. die Kamine haben verschiedene Formen, je nach der Brennerart, zu der sie gekoppelt werden.. Der Brenner "Matador" z.B. hat oben einen "air spreader" , der die Luft um die Flamme besser verteilt, daher ist sein Kamin abgerundet, damit die Flamme nicht zu nah an das Glas gelangt und es platzen lässt.

Unsere Öllampen haben den "Matador"-Brenner (Patent des Jahres 1895 der deutschen Firma Enrich und Graetz) und die "kosmos"-Brenner (Patent des Jahres 1865 der deutschen Firma Wild & Wessel in U.K.).

Öllampen: die Öllampe wurde schon in der Antike angewendet. sie bestand aus einem Ölbehälter und einer oder mehreren Öffnungen. Der Gebrauch von Öllampen wurde schon in der Odyssee des Homer (XIX, 34) erwähnt, auf Kreta zur Zeit der mykenischen Kultur (Reste von Öllampen wurden in den Palästen von Knossos und Haghia Triada auf Kreta gefunden). Später wurden sie von Phöniziern und Griechen benutzt, die ihre Anwendung um 400 v. Ch. auch zu den Römern brachten. Sie erfuhren eine weitere Entwicklung gegen Mitte des 18. Jahrhunderts, allerdings nur in Italien, denn hier wurden Lampen aus Silber und Hartzinn hergestellt, die einen Ölbehälter an einem Stiel hatte, der von einem breiten Fuß gehalten wurde. Die Herstellung von Öllampen wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts fast eingestellt, da man zu der Zeit schon über wirksamere Beleuchtungsmöglichkeiten verfügte. Eine geringe Produktion hat sich auch im 20. jahrhundert noch gehalten, allerdings nur noch zu dekorativen Zwecken.

Unsere Öllampen sind nicht nur eine jahrhundertealte Lichtquelle, sondern auch kuriose Gegenstände, in denen sich die Zeit spiegelt. Die Kuriosität besteht daraus, dass das Sinken des Ölstandes in der Ampulle es erlaubt, das Vergehen der Zeit zu beobachten, abends beleuchtet durch die die Flamme.



öllampen ERCOLANO
öllampen
Code: 6450
cm  h 33
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öllampe ASSISI
öllampe
Code: 10360
cm  h 21,5
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Petrolium lampe TRENTINO
Petrolium lampe
Code: 9181
cm  h 34
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Petrolium lampe TRENTINO
Petrolium lampe
Code: 9180
cm  h 34
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Petrolium lampe TRENTINO
Petrolium lampe
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Petrolium lampe TRENTINO
Petrolium lampe
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Petrolium lampe LUCE
Petrolium lampe
Code: 8300
cm  h 30
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Petrolium lampe LOMBARDIA
Petrolium lampe
Code: 5241
cm  h 30
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Petrolium lampe LOMBARDIA
Petrolium lampe
Code: 5240
cm  h 30
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(Öllampen aus Zinn)

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