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Was Zinn eigentlich ist

Die Legierung der Zinngegenstände besteht hauptsächlich aus Zinn sowie einer kleinen Menge von Kupfer und Antimon. Es wird angenommen, dass Zinn (mit einem überwiegenden Anteil an Kupfer und nur einem geringfügigen Anteil an Zinn) zum ersten Mal in der Bronzezeit verwendet wurde. Metallurgen mutmaßen, dass das Zinn durch Zufall oder zu Malzwecken (siehe auch Die Geschichte des Zinns) durch eine einfache Umkehrung der Mengenanteile an Zinn und Kupfer in Bronze erfunden worden sein könnte.

Im allgemeinen Sprachgebrauch des Deutschen floss der Name des Materials („Zinn“) in die Beschreibung der aus ihm gefertigten Gegenstände („Zinn-Gegenstände“ genannt) mit ein. Auch in anderen Sprachen wie dem Französischen oder Spanischen vermischen sich die Bezeichnungen, während im Italienischen oder im Englischen hingegen weiter zwischen peltro und stagno unterschieden, beziehungsweise von pewter und tin gesprochen wird. Zinn gilt heute als das viertwertvollste Metall nach Platin, Gold und Silber und wurde lange Zeit als Alternative zum Rohstoff Silber geschätzt.


Beim Verformen von Zinn entsteht durch das Aneinanderreiben seiner einzelnen Kristalle ein charakteristisches Geräusch, welches auch als der „Zinnschrei“ bezeichnet wird. Heute wie früher schätzt man in der Metallverarbeitung das „klingende Metall“, in Anlehnung an das bei seiner Verarbeitung entstehende Geräusch, welche nichts anderes als den Reinheitsgrad des Metalls bezeugt.




[...] Das klingende, Fein- oder Edelmetall namens Zinn ist eine Mischung aus hundert Pfund Zinn, sechs Pfund rotem Kupfer, acht Pfund Antimon und eineinhalb Pfund Wismut, was ihn zum klangvollsten, weichsten und am leichtesten zu verarbeitenden Metall werden lässt [...]

Im Lebensmittelsektor wird das Zinn bei der Herstellung von raffinierten Kapseln von großen Weinen und wertvollen Likören verwendet, oder aber auch als Antikorrosions-Beschichtung von Lebensmittelkonservendosen und -buchsen aus Stahl. Die zu diesem Zweck verwendeten, verzinnten Bleche tragen den Namen „Weißblech“. Eine 0,01-0,1 mm starke Zinnfolie dient heute gerne dem Verpackungsschutz von verderblichen Nahrungsmitteln wie Schokolade oder Käse vor organischen Säuren oder freien Radikalen.

In der heutigen Zeit hat das Aluminium bei bestimmten Anwendungen das Zinn größtenteils verdrängt. Gelegentlich wird Aluminiumfolie auch fälschlicherweise als Stanniol (Zinnfolie) bezeichnet.

Komplett bleifrei

Moderne Metalllegierungen sind nunmehr komplett bleifrei, da Blei als gesundheitsschädlich identifiziert wurde und im Zusammenhang mit einer Verwendung mit Zinn strengsten EU-Vorschriften unterliegt. Antimon und Kupfer werden ebenso mit Sorgfalt beigemischt, um eine Verwendung als Essgeschirr zu gewährleisten. Die Cosi Tabellini-Legierung erfüllt alle nordamerikanischen und EU-Lebensmittelsicherheits-Standards. Der Zinnanteil unserer Legierungen beträgt immer über 95%, während die Antimon- und Kupferanteile je nach Gegenstand unterschiedlich sein können. Letztere sorgen für die notwendige Härte der Legierung, welche sich insbesondere bei langen und schmalen Gegenständen als unerlässlich erweist.

NE-Metall-Preise: 03/10/2016

Preis in USD pro kg

Zinn   20,01 $    
Nickel   10,27 $    
   Kupfer   4,84 $
   Zink   2,38 $
   Aluminum   1,66 $
   Führen   2,08 $